Der Aufenthalt endet. Das Übungsprogramm nicht.
Drei Wochen strukturierte Therapie, und dann die Heimreise mit einem Ordner. Was zuhause davon ankommt, entscheidet über die Nachhaltigkeit des gesamten Aufenthalts. enlivio to go gibt das Übungsprogramm aufs Handy – als Teil der Entlassung, ohne App-Installation und ohne Patientenkonto.
- Teil des Entlassungspakets
- Video zu jeder Übung
- Ohne Patientenkonto
- Kein Schulungsaufwand für Patient:innen
Wo die Nachsorge heute abreißt
Der Übergang von stationär auf ambulant ist die schwächste Stelle im gesamten Verlauf – organisatorisch wie therapeutisch.
Der Ordner bleibt zu
Was in der Entlassungsmappe steckt, wird selten wieder aufgeschlagen. Papier konkurriert zuhause mit Alltag, Beruf und Familie – und verliert.
Der Effekt verpufft
Ohne Anleitung wird nach wenigen Wochen seltener und ungenauer geübt. Der Zugewinn aus dem Aufenthalt geht genau in dem Zeitraum verloren, in dem er sich festigen sollte.
Digitales scheitert am Datenschutz
Eine App mit Patientenkonto zieht Auftragsverarbeitung, Verzeichnis und interne Freigaben nach sich. Viele Nachsorge-Ideen sterben an dieser Hürde, nicht an der Therapie.
Einführung kostet Personal
Jede Lösung, die Patient:innen bei der Entlassung erklärt werden muss, kostet Zeit, die im Entlassungsgespräch nicht vorhanden ist.
So fügt es sich in die Entlassung ein
Ein Schritt mehr im bestehenden Ablauf – keine neue Station im Prozess.
Programm zusammenstellen
Die Therapeut:innen wählen die Übungen, die im Haus ohnehin angeleitet wurden. Vorlagen für wiederkehrende Indikationen lassen sich einmal anlegen und immer wieder verwenden.
Mit der Entlassung mitgeben
Der Plan kommt als Blatt mit QR-Code in die Entlassungsmappe. Erklärungsbedarf: ein Satz.
Zuhause weiterüben
Scannen, und das Programm ist offen – mit Video zu jeder Übung. Kein Konto, keine Installation, auch für wenig technikaffine Patient:innen machbar.
Was das für die Einrichtung bringt
Datenschutz-arm gebaut
Der Zugang läuft über einen anonymen Code statt über ein Patientenkonto. Für den Plan selbst braucht es keine personenbezogenen Daten – das hält den Aufwand für Verzeichnis und Freigaben klein.
Vorlagen statt Einzelarbeit
Häufige Indikationen einmal als Vorlage anlegen, dann pro Patient:in nur noch anpassen. Das hält den Zeitaufwand bei der Entlassung realistisch.
Kalkulierbar pro Fall
Abgerechnet wird pro erstelltem Plan. Die Kosten hängen an der Belegung und nicht an einer Jahreslizenz, die auch in ruhigen Monaten läuft.
Anschlussfähig nach oben
Wenn aus der Nachsorge ein begleitetes Programm werden soll – mit App, Erinnerungen und Video-Calls – ist das der Übergang zum vollen enlivio.
Sieh es aus Patientensicht
Der Beispielplan unten ist echt und dauerhaft offen – genau das, was Patient:innen nach der Entlassung öffnen.
Häufige Fragen aus Einrichtungen
Ist das ein Medizinprodukt?
enlivio to go ist als digitaler Übungs-Handzettel gebaut: Es gibt Übungen aus, die eure Therapeut:innen ausgewählt haben, und trifft selbst keine therapeutische Entscheidung. Das vollwertige enlivio ist ein Medizinprodukt der Klasse I – für eine belastbare Einordnung im konkreten Einsatzszenario sprechen wir das gerne mit euch durch.
Wie greift das in unsere IT ein?
Gar nicht. to go läuft im Browser und braucht weder eine Installation auf euren Geräten noch eine Schnittstelle zum KIS. Ihr könnt es einführen, ohne ein IT-Projekt daraus zu machen.
Was, wenn Patient:innen kein Smartphone haben?
Dann bleibt es beim gedruckten Übungsblatt, das ohnehin mitgegeben wird. Der QR-Code ist ein Zusatz, kein Ersatz – niemand wird von der Nachsorge ausgeschlossen.
Können mehrere Häuser getrennt arbeiten?
Ja, Zugänge lassen sich je Haus oder je Abteilung anlegen. Wie ihr das schneidet, klären wir bei der Einrichtung – meldet euch dazu einfach über den Demo-Zugang.
Schaut es euch an einem echten Fall an.
Wir richten einen Demo-Zugang ein, mit dem ihr ein Übungsprogramm für eine typische Indikation zusammenstellt und als Entlassungsblatt ausdruckt.
